Die Deutsche Bank will uns hinhalten: Ende Januar wollte Josef Ackermann die Entscheidung Über den Ausstieg aus der Nahrungsmittel-Spekulation bekannt geben - tattdessen schreibt der Deutsche-Bank-Chef nun: "Wir stehen erst am Anfang der von mir zugesagten Überprüfung unseres Geschäfts mit Agrar-Rohstoffen".
In den "kommenden Monaten" will die Deutsche Bank jetzt "eine umfassende Studie zum Thema erarbeiten" - bis wann die Entscheidung fallen soll, bleibt völlig offen. Doch während angeblich geprüft und diskutiert wird, sterben weltweit Menschen an Hunger - auch als Folge der Spekulationen mit Agrar-Rohstoffen.
Die Deutsche Bank darf ihre Entscheidung nicht länger hinauszögern! foodwatch fordert ein Ende der Geschäfte mit dem Hunger.
Schließen Sie sich dem Protest jetzt an und schreiben Sie direkt an Josef Ackermann:
"Wir haben uns (...) entschieden, einen breiteren Ansatz, als zunächst geplant zu verfolgen", schreibt die Deutsche Bank in einer E-Mail an foodwatch.
Die Ankündigungen einer gründlichen Prüfung und Entscheidung bis Ende Januar waren demnach nicht mehr als ein PR-Trick. Jetzt sollen wir anscheinend mundtot gemacht werden:
"Im Auftrag von Herrn Dr. Ackermann möchte ich Sie bitten, von weiteren Schreiben abzusehen", so die für Nachhaltigkeit zuständige Mitarbeiterin der Deutschen Bank in einer E-Mail an
uns. Und weiter: "Die Bank (…)lässt sich hierbei nicht unter Druck setzen".
Wir meinen: Jetzt erst recht!
Mehr als 60.000 Menschen haben über unsere E-Mail-Aktion oder Unterschriftenlisten bereits protestiert. Schließen Sie sich jetzt an! Fordern auch Sie die Deutsche Bank auf,
ihre unmoralischen Spekulationsgeschäfte zu beenden:
http://mailings.foodwatch.de/c/5264993/61dc61ce19ee8
Josef Ackermann hatte versprochen, den foodwatch-Report "gründlich zu prüfen" und sich um eine "rasche und detaillierte Antwort" zu bemühen.
Doch mit der gründlichen Prüfung scheint es nicht weit her zu sein: Bei einem Gespräch der Deutschen Bank mit foodwatch-Chef Thilo Bode und Harald Schumann, Autor des Reports,
gab ein leitender Rohstoff-Händler ganz offen zu, dass er den foodwatch-Report zur Agrar-Spekulation nicht einmal gelesen hatte.
Bei so viel Ignoranz brauchen wir einen langen Atem. Zeigen wir der Deutschen Bank, wie viele Menschen hinter den Forderungen stehen - damit sie unsere Forderungen endlich
ernst nimmt und Konsequenzen zieht.
| Datum | Klicks | Kommentare |
|---|---|---|
| Total | 323 | 0 |
| Di. 22 | 1 | 0 |
| Mo. 21 | 1 | 0 |
| Sa. 19 | 2 | 0 |
Wirtschaft




























