Im Jahr 2011 wurden beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 45.741 Asylerstanträge gestellt, 4.409 mehr als im Jahr 2010. Dies bedeutet eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um etwa 11 Prozent.
Die erneute Steigerung der Zahl der Asylbewerber ist vor allem auf den vermehrten Zugang aus den Hauptherkunftsländern, hier vor allem aus Afghanistan, Pakistan, Syrien und dem Iran, sowie auf die weiterhin hohen Zugangszahlen aus Serbien und dem Irak zurückzuführen. Allein 71 Prozent aller Asylbewerber im Jahr 2011 kamen aus den zehn Hauptherkunftsländern.
Insgesamt 7.098 Personen erhielten im Jahr 2011 die Rechtsstellung eines Flüchtlings nach der Genfer Konvention (16,4 Prozent aller Asylbewerber). Zudem erhielten 2.577 Personen (5,9 Prozent) sogenannten „subsidiären Schutz“ (Abschiebungsverbote gemäß § 60 Abs. 2, 3, 5 und 7 Aufenthaltsge-setz).
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